Golfclub München-Riedhof

Spielbedingungen

Platz- und Spielordnung
Golfclub München-Riedhof e.V.

 

Für die Benutzung der Golfanlage München-Riedhof e.V. gelten die Grundsätze, die der gedruckten Satzung des Golfclubs München-Riedhof e.V. als Anlage immer beigefügt sind. Diese Grundsätze werden nachfolgend zum Teil noch einmal wiederholt und näher ausgestaltet. Auch soweit sie nicht erwähnt sind, gelten sie uneingeschränkt neben den nachfolgenden besonderen Vorschriften.

 

Die Gemeinschaft erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und Einordnung, insbesondere auf dem Golfplatz. Diese Rücksichtnahme auf die Interessen und Belange eines anderen Spielers soll am Riedhof besonders gepflegt werden. Jeder Spieler soll die Möglichkeit haben, entsprechend seiner Spielstärke 'sein' Spiel zu spielen. Dies bedeutet, dass der schwächere Spieler erkennen und akzeptieren muss, dass ein besserer Spieler eine zügigere Runde spielen will. Umgekehrt muss der bessere Spieler akzeptieren, dass der schwächere Spieler nicht so schnell spielen kann wie er selbst. Neben der in den Golfregeln enthaltenen Etikette, deren strikte Einhaltung selbstverständlich ist, erfordert daher die gegenseitige Rücksichtnahme und der Respekt vor der Persönlichkeit der anderen Spieler folgendes Verhalten:

 

 

 

  1. Die Reihenfolge des Abschlags wird durch das Einlegen eines Balles in die dafür vorgesehene Vorrichtung (grüne Startspirale) oder durch den Starter am ersten Abschlag geregelt. Der Starter kann die Reihenfolge- auch wenn Bälle in der Spirale sind- verändern.
     
  2. Die Golfrunde beginnt grundsätzlich an Tee 1
     
  3. Am ersten Abschlag soll eine Gruppe erst dann den Abschlag betreten und abschlagen, wenn die vorausspielende Gruppe das Grün erreicht hat.
    Abgesehen von dieser Sondersituation am ersten Loch soll ein Spieler den Abschlag auch sonst erst dann betreten, wenn die vorausspielende Gruppe eindeutig außer Reichweite ist. Es wird als ein Verstoß gegen die Golfetikette angesehen, wenn ein Spieler der nachfolgenden Gruppe bereits auf dem Abschlag steht, seinen Ball aufteet und dort Probeschwünge macht, wenn die vorausspielende Gruppe noch in Reichweite ist.
    Das gleiche gilt auf der Spielbahn nach einem Abschlag. Es wird auch hier als Verstoß gegen die Golfetikette betrachtet, wenn Probeschwünge am Ball in Spielrichtung gemacht werden und die vorausspielende Gruppe noch in Reichweite ist. Dieses Verhalten, das bei der vorausspielenden Gruppe Druck auslösen kann, ist unbedingt zu unterlassen. Dadurch wird das Spiel nicht schneller, sondern diese Situation führt erfahrungsgemäß zu Nervosität und damit bei der vorausspielenden Gruppe zu Fehlern, die das Spiel eher langsamer machen. Aber auch hier gilt: Die vorausspielende Gruppe soll auch ohne solches Verhalten des nachfolgenden Teams erkennen, dass das nachfolgende Team Platzrecht hat oder sonst offensichtlich schneller spielt, und demgemäß durchspielen lassen.
     
  4. Es dürfen nur markierte Abschläge sowie gesteckte 'Greens' benutzt werden.
     
  5. Die Reihenfolge des Platzrechtes ist - mit Ausnahme von Wochenenden und Feiertagen oder wenn sonst besondere Bestimmungen erlassen sind - Zweier vor Dreier vor Vierer. Im Übrigen besteht Platzrecht, wenn die nachfolgende Gruppe offensichtlich schneller spielt und vor der vorausspielenden Gruppe mindestens ein Loch frei ist.
    Platzrecht bedeutet, dass eine Gruppe das Recht hat durchzuspielen. Platzrecht bedeutet aber nicht, dass ein Recht besteht, die vorausspielende Gruppe dadurch unter Druck zu setzen, dass Bälle hinter diese geschlagen werden, um diese dadurch zum Durchspielen aufzufordern. Ein solches Verhalten ist ein Verstoß gegen die Golfetikette.
    Es wird andererseits von der vorausspielenden Gruppe erwartet, dass sie auch ohne solche 'Aufforderung' die Situation erkennt und die hintere schnellere Gruppe durchspielen lässt. Lässt die vordere Gruppe nicht durchspielen, begeht sie ihrerseits einen Verstoß gegen die Golfetikette.
    Ein Flight darf maximal aus 4 Spielern bestehen.
     
  6. An Wochenenden sowie Feiertagen sollen bis 10.00 Uhr in erster Linie Zweiball-Spiele abschlagen. Sofern Drei- oder Vierball-Spiele abschlagen, hat jedes Zweiball-Spiel bevorzugtes Platzrecht. Ab 10.00 Uhr sollen in erster Linie Dreiball- und Vierball-Spiele abschlagen; dabei ist die Reihenfolge, die sich beim Abschlag ergeben hat, grundsätzlich einzuhalten.
    Die addierte Gesamtvorgabe einer Spieler-Gruppe sollte 120 nicht überschreiten. Spieler mit Platzerlaubnis werden dabei mit einer Vorgabe von 45 gewertet. Bei Flights aus reinen Greenfeespielern ist die Begrenzung 105.
     
  7. Einzelspieler haben grundsätzlich kein Platzrecht:  d. h. Einzelspieler müssen jeder Gruppe Vorrecht einräumen. Das gilt auch beim ersten Abschlag. Ausnahme: Innerhalb des Blocks für Zweiballspiele an Wochenenden und Feiertagen bis 10.00 Uhr. Hier haben Einzelspieler Spielrecht. Die sich am Start ergebende Reihenfolge ist jedoch einzuhalten. Es wird aber dringend empfohlen, sich auch in dieser Zeit zu Zweiballspielen zusammenzuschließen, wenn dies irgendwie möglich ist.
     
  8. Das Spielen auf dem Platz ist nur Spielern gestattet, die eine Spielvorgabe besitzen oder denen Platzerlaubnis erteilt wurde.
     
  9. Auf der Golfanlage ist eine golfadäquate Bekleidung vorgeschrieben. Nicht erlaubt sind Blue Jeans, kurze Shorts, Shirts mit Spaghettiträgern, bauchfreie Shirts
     
  10. Kinder sollen nur in den dafür vorgesehenen Räumen oder an den vorgesehenen Plätzen spielen. Kinder unter 12 Jahren sollen sich nicht ohne Begleitung Erwachsener im Restaurant oder ohne Golflehrer bzw. Aufsichtsperson auf der Range aufhalten.
     
  11. Bevor ein Spieler einen Bunker verlässt, hat er alle von ihm verursachten Löcher und Fußspuren sorgfältig einzuebnen und zu glätten. Der Rechen soll außerhalb des Bunkers gelegt werden und zwar so, dass er das Spiel am wenigsten beeinflusst.
    Im Gelände (also nicht auf den Abschlägen) hat ein Spieler dafür zu sorgen, dass von ihm gelockerter oder herausgeschlagener Rasen (Divot) sofort wieder eingesetzt und sorgfältig festgetreten wird.
    Die sensiblen Zonen (Grünrand, Bereich zwischen Grün und Hindernis) sind weiträumig d.h. im Abstand von 20 Meter zu umfahren.
    Alle Beschädigungen des Grüns, insbesondere durch Balleinschlag verursachte Löcher (so genannte Pitchmarken) müssen sorgfältig ausgebessert werden. Das gilt unabhängig davon, von wem die Beschädigungen verursacht worden sind. Faustregel: jeder entfernt zwei Pitchmarken: seine eigene und die eines anderen.
    Jeder Spieler ist verpflichtet, eine Pitchgabel beim Spiel mitzuführen und nur mit dieser Gabel die Pitchmarken auszubessern. Pitchgabeln stehen im Sekretariat oder im pro Shop zur Verfügung.  Nichtmitführen kann Strafe oder Platzverweis bedeuten.
     
  12. Bei Probeschwüngen ist jede Beschädigung des Platzes zu vermeiden. Um eine Beschädigung und Verdichtung der Abschläge zu vermeiden, dürfen Schwünge zum 'Aufwärmen' nur außerhalb der Abschläge durchgeführt werden. Auf den Grüns und Abschlägen dürfen keine Taschen abgestellt werden. Die Fahnenstange soll hingelegt werden (nicht fallen lassen oder auf dem Grün schieben!).
     
  13. Es ist selbstverständlich, dass Papier oder sonstige Abfälle nicht auf dem Platz weggeworfen werden. Dies gilt insbesondere auch für angerauchte Zigaretten.
     
  14. Clubeigene Bade- und Handtücher dürfen nicht aus dem Clubhaus entfernt werden und sind nicht als Ball- oder Schlägerputztücher zu verwenden.
     
  15. Driving-Range-Bälle (Übungsbälle) dürfen auf dem Platz nicht benutzt werden. Verstöße werden streng geahndet.
     
  16. Die Club-Plakette sollte deutlich sichtbar am Golf-Bag angebracht werden.
     
  17. Treffen Spieler-Gruppen gleichzeitig am 7. und 10. Abschlag ein, sollten sie sich entsprechend der gesamten Spielsituation kurz verständigen, welche Gruppe zuerst abschlägt.
     
  18. Topografisch unübersichtliche Stellen auf dem Golfplatz sind mit besonderer Aufmerksamkeit zu bespielen. Die Sicherheit vorausspielender Flights ist unbedingt zu gewährleisten. Bitte beachten Sie speziell die Bahnen 3,4,6 und 12.
     
  19. Zur Vermeidung von Staub und Lärm und aus Sicherheitsgründen ist die Anfahrt der Golfanlage über den Riedhofweg (Weg von Ergertshausen in südlicher Richtung zur Golfanlage) nicht gestattet. Gleiches gilt auch für die Rückfahrt.
    Bei der Anfahrt des Golfgeländes, nach Verlassen der Staatsstraße bitte Rücksicht auf den Spielbetrieb nehmen: höchstens 10 km/h. Parken Sie nur an den vorgesehenen Stellen.
     
  20. Auch auf der Driving-Range gilt als oberster Grundsatz Rücksicht auf andere und Schonung der Anlage. Das bedeutet im Einzelnen:
    a) Bitte stellen Sie Ihren Caddie-Wagen auf dem vor der Range vorgesehenen Parkplatz ab; nehmen Sie nur einzelne Schläger mit auf die Range. Bags können mitgenommen werden.
    b) Üben Sie auf der Driving-Range nur an den dafür jeweils vorgesehenen Stellen. Schlagen Sie keine Bälle in Richtung der Ballsammelmaschine und quer auf das Pitching Grün.
    c) Halten Sie genügend Sicherheitsabstand zum Nachbarn.
    d) Gefährden Sie nicht Spieler auf dem Weg zwischen dem zweiten und dritten Loch.
    e) Das Übungsgelände ist kein Kinderspielplatz. Kinder sollen sich nur auf dem Übungsgelände aufhalten, wenn sie tatsächlich üben wollen. Kinder unter 12 Jahren sollen nur in Begleitung Erwachsener üben. Die Mitnahme von Kindern auf das Übungsgelände zum Zwecke der Beaufsichtigung ist nicht gestattet.
    f) Unterhaltungen auf dem Übungsgelände sollen so geführt werden, dass andere Spieler, die konzentriert üben möchten, nicht unnötig gestört werden.
    g) Das Puttinggrün (oberes Grün) soll nur zum Üben von Putts benutzt werden. Annäherungsschläge jeder Art von außerhalb des Grüns sind zu unterlassen; dafür steht das Pitching Grün (untere Grün) zur Verfügung.
    h) Drei Abschlaghütten sind bei schlechtem Wetter für die Pro's reserviert. In den anderen Hütten soll bei Andrang höchstens eine Stunde geübt werden.
    i) Der Geschäftsführer kann im Übrigen auch Anordnungen im Rahmen des Übungsbetriebs erlassen und verändern.
     
  21. Das Mitbringen und Führen von Hunden auf der Clubanlage, dem Golfplatz und sonstigen, auch benachbarten Naturflächen ist bis auf Widerruf erlaubt. Das Mitbringen von Hunden in Clubgebäuden ist ohne Ausnahme nicht gestattet. Dazu zählen insbesondere das Clubhaus, die Gastronomie, sowie der Pro Shop. Die Hunde sind grundsätzlich ohne Ausnahme und zu jedem Zeitpunkt an der Leine zu halten. Freilaufen auf dem gesamten Gelände sowie das Betreten von Grüns und Bunkern ist streng untersagt. Der Halter muss dafür sorgen, dass Mitglieder, Gäste, Kinder oder andere Hundeführer nicht gestört oder belästigt werden. Verunreinigungen durch Hunde sind vom Hundehalter unverzüglich und gründlich zu beseitigen. Zuwiderhandlungen führen im Einzelfall zu einem generellen Anlagen- und Platzverbot für den einzelnen Hund, bei mehrheitlichen Übertretungen zu einer Gesamtrücknahme der generellen Hundeerlaubnis.
     
  22. Durch die Golfanlage führen öffentliche Wege. Hier ist äußerste Vorsicht und Rücksichtnahme geboten; wenn Benutzer dieser Wege durch das Spiel gefährdet werden könnten, ist jedes Spielen unbedingt zu unterlassen. Die Benutzer sollen gegebenenfalls in höflicher Form aufgefordert werden, ihren Weg ohne Zögern fortzusetzen.
     
  23. Aus Sicherheitsgründen darf die Maschinenhalle nicht betreten werden.
     
  24. Die vorhergehenden Bestimmungen gelten bis auf  Widerruf. Der Vorstand kann die Bestimmungen jederzeit aufheben, ändern und/oder ergänzen.

 

- Der Vorstand -