Golfclub München-Riedhof

Sportkonzept Vision Mission

Sportliche Ziele und Entwicklungen

  1. Vision
  2. Mission
  3. Statement
  4. Ziele
  5. Kontrolle
  6. Sportliche Inhalte des Fördertrainings
  7. Umfang eines Jugend-und Leistungstraining
  8. Vorteile für den Club
  9. Budget
  10. Gruppenbeschreibung                                              

 

 


  1. Vision

    Die Vision des Jugend- und Leistungssportkonzeptes des Golfclub München-Riedhof ist es, zum einen Kleinkinder bereits ab einem Alter von 3 Jahren an den Golfsport zu binden und zum anderen diese langfristig durch 'Freude am Golftraining' an den Golfclub und den Leistungssport Golf zu binden.
    Dabei wollen wir für die Jugendspieler adäquate und ansprechende Rahmenbedingungen schaffen, die es ihnen ermöglichen ihr golfsportliches Potenzial voll auszuschöpfen.

  2. Mission

    Die Mission des Golfclub München-Riedhof ist es, Jugendliche von Beginn an technisch, taktisch, mental und physisch auszubilden und damit eine eigene Golfgeneration am Golfclub München-Riedhof zu entwickeln und zu etablieren.
    Diese soll langfristig sowohl national als auch international um Titel und Meisterschaften mitspielen.

  3. Statement

    Unser Statement ist unser Versprechen

    Qualität vor Quantität


    Wir wollen durch ideale kind- und jugendgerechte golfsportspezifische Ausbildung die besten Nachwuchsspieler entwickeln und fördern.

  4. Ziele

    • Jugendlichen Spaß am Golfsport vermitteln
    • Jugendliche und Eltern langfristig an den Club binden
    • Breitere Mitgliederbasis schaffen
    • Erfolgreichen Jugendlichen eine sportliche Perspektive geben
    • Interesse neuer Mitglieder wecken
    • Erfolg der bereits teilnehmenden Jugendlichen weiter fördern
    • Erfolgreicher Nachwuchs ( Nationalspieler; nationale und internat. Resultate; Playing Professionals) prägt positiv-sportliches Image des Clubs
    • Erfolgreiche Clubmannschaften erhöhen die Bekanntheit und das Image des Clubs sowie der Sportart Golf

  5. Kontrolle

    Um unsere Vorgaben zu erreichen haben wir einen eigens dafür eingerichteten Sportrat gegründet.
    Dieser besteht aus einem Golfprofessional der mindestens die A-Trainerlizenz besitzt, desweitern aus einem ehemaligen Europeantour Spieler, einem Unternehmer mit Schwerpunkt Marketing und mindestens einem Clubmitglied das ein oder mehrere Kinder im aktuellen Jugendtraining hat.

  6. Sportliche Inhalte des Fördertrainings

    • Techniktraining
    • Mentaltraining
    • Wettkampftraining
    • Golfspezifische konditionelle und koordinative Ausbildung
    • Sportmedizinische Betreuung und Leistungsdiagnostik
    • Taktische Ausbildung
    • Wettkampfplanung / Periodisierung
    • Wintertraining

  7. Umfang eines Jugend- und Leistungstrainings

    • 11 Monate Training für die AK Mannschaften
    • Regelmäßige Turnierbetreuung durch die Trainer
    • Siehe Infoflyer

  8. Vorteile für den Club

    • Zugewinn an Neumitgliedern
    • Interesse externer jugendlicher Leistungsspieler wecken
    • Positive Presseberichte und Artikel über die Jugendarbeit im Golfclub München-Riedhof
    • Gute Jugendspieler bleiben dem Club erhalten
    • Öffentliche Aufmerksamkeit durch erfolgreiche Nachwuchsspieler (Aushängeschilder des Golfclubs)
    • Positive Berichterstattung in diversen Clubmagazinen über eine innovative und erfolgreiche Jugendarbeit
    • Erhöhte Nachfrage nach Mitgliedschaften


  9. Budget

     

    Intern


  10. Gruppenbeschreibung

    Wir wollen für die Jugendspieler adäquate und ansprechende Rahmenbedingungen schaffen, die es ihnen ermöglichen ihr golfsportliches Potenzial voll auszuschöpfen. Ebenso spielen Ehrgeiz, Fleiß und Leistungsbereitschaft eine tragende Rolle in der Einteilung der Gruppen. Eine wichtige Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz von Trainingsmethoden und die Vorgabe von Belastungseinheiten ist die regelmäßige Überprüfung des Trainings- und Fitnesszustandes. Dazu müssen sportmedizinische und leistungsdiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden, deren Ergebnisse in den Regelkreis der Trainingsplanung eingebunden werden. Die wesentlichen Ziele der Sportmedizinischen Leistungsdiagnostik sind:

    • Überprüfung der gesundheitlichen Voraussetzungen für den Golf- und Leistungssport und Erkennung limitierender Faktoren
    • Überprüfung des Regenerationsstatus (Ermüdung, Erschöpfung, Overloading und Übertraining)
    • Entwicklung des Leistungsstands
    • Stand und Entwicklung der sportmotorischen Grundfähigkeiten: Koordination, Schnelligkeit, Kraft,
      Ausdauer und Beweglichkeit



    (0.-7/8. Lebensjahr)

    Ziele:
    Untersuchungen haben gezeigt, dass Spaß der wichtigste Grund für Kinder ist eine Sportart zu  betreiben. Deshalb steht besonders in diesem Abschnitt der Spaß am Golfspiel und auf dem Golfplatz im Vordergrund. Um die grundmotorischen Fähigkeiten ausreichend zu fördern, sollten Kinder in diesem Alter bis zu 5 Sportarten betreiben. Eine allgemeine und vielseitige körperliche Grundausbildung steht im Mittelpunkt.
    Training:
    Der Trainingsbetrieb wird sehr vielseitig gestaltet. Die einzelnen Stationen sollen eine Verbesserung der grundlegenden Bewegungsfähigkeiten wie Rennen, Springen, Drehen, Schießen, Werfen und Fangen weiterentwickeln. Die Spiele werden nicht als Wettbewerb durchgeführt. Die Teilnahme und Gemeinschaft stehen im Vordergrund.
    Turniere/ Wettkampf:
    Erste Erfahrungen können zusammen mit Eltern und Trainer gesammelt werden.

    (8/9. -12. Lebensjahr)

    Ziele:
    Neben dem Erlernen einer modernen und vielseitigen Golftechnik, soll weiterhin die allgemeine sportliche Grundausbildung vorangetrieben werden. Hierzu sollen auch benachbarte Sportarten und vielseitige konditionelle, insbesondere allgemeine koordinative Handlungen fester Bestandteil des Trainings bleiben.
    In diesem Alter befinden sich Kinder in der Phase der besten motorischen Lernfähigkeit. Neben der weiteren Verbesserung der allgemeinmotorischen Grundlagen, steht die Entwicklung der golftechnischen Grundtechniken im Mittelpunkt der Ausbildung. Spätestens bis zum 12.Lebensjahr sollen die Grundtechniken in der Grobform vorhanden und auf dem Platz anwendbar sein. Ebenso sind die taktischen Grundlagen zu erwerben. Deshalb wird der golfspezifische Anteil des Trainings allmählich gesteigert.
    Training:
    Der Trainingsumfang bewegt sich im Alter von 7 - 12 Jahren zwischen 5 bis 8 Trainingseinheiten pro Woche. Wobei in diesem Zeitraum auch andere sportliche Betätigungen als Trainingseinheiten gerechnet werden. Auf das golfspezifische Training (Technik, Taktik, Wettkampftraining) sollen 50-60 % und auf das Konditionstraining/Koordinationstraining 40-50 % der zur Verfügung stehenden Trainingszeit entfallen. Die Trainingseinheiten sollen in einem sinnvollen Verhältnis von Gruppen- und Einzeltraining (3:1 Verhältnis) bestehen. Mindestens einmal pro Woche soll eine Golfrunde gespielt werden. Bei der Trainingsplanung ist auf die Einhaltung eines freien Tages pro Woche zu achten.
    Turniere/Wettkampf:
    Erst ab diesem Alter sollen regelmäßig Turniere gespielt werden. Erstmals kann in Zusammenarbeit
    zwischen dem Trainer, den Eltern und dem Kind ein Turnierplan erstellt werden. Bei der Planung sind
    regionale und je nach Leistungsniveau auch überregionale Turniere vorzusehen. Neben einer
    ausreichenden Anzahl von Wettkämpfen, sind insbesondere in diesem jungen Alter Pausen zur Erholung vorzusehen. In dem nächsten Altersabschnitt wird eine deutliche Trennung zwischen dem allg. Jugend- und Leistungstraining vorgenommen.

    Allg. Jugendtraining (13-18 Lebensjahre)

    Ziele:
    Aufgrund der Pubertät und der damit verbundenen Verschiebung der Interessen bei den Jugendlichen ist es das oberste Ziel, die Jugendlichen weiterhin für den Golfsport zu begeistern. Die Drop Out Quote ist in diesem Abschnitt sonst überproportional hoch.
    Training:
    Es wird verstärkt die Gruppenzusammengehörigkeit gefördert und vertieft. Trainingscamps und Teamwettspiele zählen zum Angebot. Auch hier wird die golfspezifische Ausbildung in Stationsbetrieben weiter ausgebildet. Regelmäßige Leistungstest und Videoanalysen sind fester Bestandteil des allg. Trainings.
    Turniere/Wettkampf:
    An clubinternen Jugend- und Erwachsenenturnieren sollte regelmäßig teilgenommen werden.

    AK Mannschaften und Leistungstraining (13.-16. Lebensjahr)


    Ziele:
    In der Phase der Pubertät kommt es zu erheblichen körperlichen Veränderungen. Nicht selten gehen diese Umstellungen mit einer wellenförmigen Leistungsentwicklung einher. Die weitere Stabilisierung der individuellen Technik unter Beachtung des persönlichen Stils steht im Mittelpunkt des Golftrainings. Im Konditionstraining steht die Entwicklung der speziellen golfspezifischen konditionellen Fähigkeiten im Vordergrund. Insbesondere kommt es zu einer Forcierung des Ausdauer- und Krafttrainings. Eine vordere Platzierung wird sowohl in der BGV-Rangliste als auch in der DGV Rangliste angestrebt.
    Training:
    Der langfristige Trainingsaufbau stellt in der Phase des Aufbautrainings den systematischen Aufbau der konditionellen Faktoren und die Stabilisierung und individuelle Ausprägung der Technik in den Trainingsmittelpunkt. Die taktischen Fähigkeiten und die psychischen Faktoren sollen insbesondere auch im Wettkampf angewandt werden. Eine ganzjährige Trainings- und Turnierplanung muss im Sinne einer golfspezifischen Periodisierung eine regelmäßige Abfolge von Trainings-, Turnier- und
    Erholungsphasen vorsehen. Die Verantwortung für die Trainings- und Turnierplanung liegt in der Hand des Trainers.
    Turniere/Wettkampf:
    Die Spieler sollten Ihre ersten nationalen oder internationalen Wettkämpfe bestreiten. Diese Erfahrung ist wichtig um einen breiten Leistungsvergleich zu ermöglichen. Ebenso werden die Spieler noch variabler ausgebildet da die verschiedenen Golfplätze und Wetterbedingungen eine Vielfalt an neuen Anforderungen  an die Jugendlichen stellen.

    Leistungstraining (16.-19. Lebensjahr)

    Ziele:
    Neben der Stabilisierung der physischen und psychischen Leistungsfaktoren wird der Durchbruch zur nationalen Spitze angestrebt. Das Training wird zunehmend als Wettkampfvorbereitung angesehen. Der Übergang ins Golf der Junioren und Herren gehört zu den wesentlichen Zielen.
    Training:
    Es gilt im Sinne einer golfspezifischen Periodisierung ein individuell ausgewogenes Verhältnis von Trainings- und Wettkampfanteilen herzustellen. Für das Training bedeutet dies die gleichwertige Bedeutung von Technik-, Taktik- Mental- und Konditionstraining. Die individuelle Trainings- und Turnierplanung erfolgt durch den Trainer. Der Trainingsumfang wird auf ein Maximum gesteigert. Gleichzeitig werden erste Auslandserfahrungen gesammelt und dabei die Selbständigkeit des einzelnen gefördert.
    Turniere/Wettkampf:
    Die Abstimmung der Turnierplanung muss in Zusammenarbeit mit Eltern und Schulleitung erfolgen. Dabei ist auf sinnvolles Verhältnis zwischen inländischen und ausländischen, zwischen kleineren und größeren Turnieren sowie zwischen den verschiedenen Repräsentationsspielen für den Golfclub München-Riedhof zu achten.

    AK Mannschaften + Leistungstraining (19.-23. Lebensjahr)


    Ziele:
    Neben der Stabilisierung der physischen und psychischen Leistungsfaktoren wird der Durchbruch zur internationalen Spitze angestrebt. Ein HCP von +2 bis +5 ist eine angestrebte Vorgabe. Nach dem Schulabschluss sollte die Entscheidung für oder gegen eine Laufbahn als Golfprofessional getroffen werden.
    Training:
    Es gilt im Sinne einer golfspezifischen Periodisierung ein individuell ausgewogenes Verhältnis von Trainings- und Wettkampfanteilen herzustellen. Für das Training bedeutet dies die gleichwertige Bedeutung von Technik-, Taktik- Mental- und Konditionstraining. Die individuelle Trainings- und Turnierplanung erfolgt durch den Trainer. Der Trainingsumfang wird auf ein Maximum gesteigert.
    Turniere/Wettkampf:
    Von hier ab werden die Spieler hauptsächlich größere internationale Amateurturniere bestreiten. Die Teilnahmen an Profiturnieren sollten fester Bestandteil des Turnierplans sein.

            Christian Moculescu