Golfclub München-Riedhof

Wettspielordnung

Wettspielordnung / Rahmenausschreibung


Spielbedingungen:

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e.V. und den Platzregeln des Golfclubs München-Riedhof e.V.. Das Wettspiel wird nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet. Einsichtnahme in diese Verbandsordnung ist im Sekretariat möglich.

 

Spielberechtigung:

Teilnahmeberechtigt sind Amateure des Golfclubs München-Riedhof e.V. und Spieler, die einem DGV-Mitglied angehören oder (bei einem Heimatclub im Ausland) deren Club dem in seinem Land zuständigen nationalen Verband angeschlossen ist, soweit in der Einzelausschreibung nichts anderes bestimmt ist.

 

Spezifikation von Schlägern:

(Regel 4)

Jeglicher Driver, den ein Spieler mit sich führt, muss einen Schlägerkopf haben, der bezüglich Typ und Neigung der Schlagfläche (Loft) in dem vom R&A herausgegebenen Verzeichnis zugelassener Driver-Köpfe aufgeführt ist.
Siehe hierzu www.randa.org

Ausnahme: Ein Driver, dessen Schlägerkopf vor 1999 hergestellt wurde, ist von dieser Regel befreit.

 

Abspielzeit:

(Regel 6-3a + Anmerkung)

Trifft ein Spieler spielbereit innerhalb von fünf Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort des  Starts ein, so wird er am ersten zu spielenden Loch im Lochspiel mit Lochverlust, im Zählspiel mit zwei Strafschlägen bestraft, falls keine Umstände vorlagen, die nach Regel 33-7 das Erlassen der Disqualifikation rechtfertigen. Verstreichen auch die gewährten fünf Minuten, so ist der Spieler disqualifiziert.

 

Spieltempo:

(Regel 6-7 + Anmerkung 2)

Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls  Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird die Spielergruppe ermahnt. Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 60 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 45 Sekunden für die Ausführung des Schlages, so wird dies als Verstoß gegen Regel 6-7 angesehen.

 

Strafe für Verstoß bei Lochspiel:
Erster Verstoß = Lochverlust
Zweiter Verstoß = Disqualifikation
 
Strafe für Verstoß bei Zählspiel:
Erster Verstoß = Ein Strafschlag
Zweiter Verstoß = Zwei Strafschläge

Bei weiterem Verstoß = Disqualifikation

 

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird. Wird das Spiel zwischen dem Spielen zweier Löcher verzögert, so wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus.

 

Aussetzung des Spiels wegen Gefahr:

(Regel 6-8 + Anmerkung)

Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sich in einem Lochspiel oder  einer Spielergruppe zwischen dem Spielen von zwei Löchern befinden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Befinden sie sich beim Spielen eines Lochs, so müssen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen und dürfen es nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Versäumt ein Spieler, das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, so ist er disqualifiziert, sofern nicht Umstände die Aufhebung der Strafe nach Regel 33-7 rechtfertigen.

Das Signal für Aussetzung des Spiels wegen Gefahr ist:

Unverzügliches Unterbrechen des Spiels

Ein langer Signalton einer Sirene.

Normale Spielunterbrechung

Wiederholt drei aufeinander folgende Signaltöne einer Sirene

Wiederaufnahme des Spiels

Wiederholt zwei kurze Signaltöne einer Sirene

 

Unabhängig hiervon kann jeder Spieler bei Blitzgefahr das Spiel eigenverantwortlich unterbrechen (Regel 6-8a II).

 

Üben zwischen dem Spielen von zwei Löchern:

(Regel 7-2)

Zwischen dem Spielen von zwei Löchern darf ein Spieler auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs keinen Übungsschlag  spielen  und  darf die Oberfläche des Grüns des zuletzt gespielten Lochs nicht durch Rollen eines Balls prüfen.

Strafe für Verstoß gegen die Wettspielbedingung:
Lochspiel = Lochverlust des nächsten Lochs
Zählspiel = Zwei Schläge am nächsten Loch

 

Dopingverbot:

(Anh. I, Teil C, Nr. 10 der offiziellen Golfregeln)

Die Spieler haben die Anti-Doping-Richtline einzuhalten. Einzelheiten sind  beim DGV zu erfragen.

Motorgetriebene Golf-Carts:

(Decision 33-1/8)

Bei körperlicher Behinderung, die das Absolvieren der Wettspielrunde ohne Cart nicht  ermöglicht, ist die Benutzung gestattet. Es besteht Attestpflicht. Den anderen Bewerben werden Carts nur dann zur Verfügung gestellt, wenn alle daran interessierten Teilnehmer des Wettspiels von Carts Gebrauch machen könnten.

 

Verbot, betriebsbereite elektronische Kommunikationsmittel mitzuführen und zu benutzen:

(Regel 14-3)

Das Mitführen eines betriebsbereiten (= eingeschalteten) Handys etc. zieht die Disqualifikation mit sich, da dieses als künstliches Hilfsmittel im Sinne von Regel 14-3 angesehen werden kann. Die Verwendung eines ausgeschaltet Handys etc. für einen Notfall ist selbstverständlich straflos.

 

Entfernungsmesser:

(Regel 14-3 Anh. I, Teil B, Ziff. 9 der offiziellen Golfregeln)

Für alle Spiele auf dem Platz darf ein Spieler sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das  ausschließlich Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Rund ein Gerät, mit dem andere Umstände geschätzt oder gemessen werden können, die sein Spiel beeinflussen können (z.B. Steigung, Windgeschwindigkeit, Temperatur u.s.w.), so verstößt der Spieler gegen Regel 14-3, wofür die Strafe Disqualifikation ist, ungeachtet ob die zusätzliche Funktion tatsächlich benutzt wurde.

Ausnahme: siehe Einzelausschreibung.

 

Zusammenstellung der Spielergruppen:

Spielergruppen werden grundsätzlich nach Vorgaben aufgestellt, beginnend mit der niedrigsten Vorgabe,  soweit in der Einzelausschreibung nichts anderes bestimmt ist.

 

Art der Vorgabe und Vorgabewirksamkeit:

(Abschn. 4.1.4 Spiel- und Wettspielhandbuch 2007-2010)

Es darf nicht vorkommen, dass die Teilnehmer innerhalb eines Wettspiels wünschen können, ob sie vorgabenwirksam oder nicht vorgabenwirksam spielen. Eine solche Wahlmöglichkeit vermindert die sportliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse, da viele Spieler in nicht vorgabenwirksamen Spielen deutlich anders spielen als in vorgabenwirksamen Spielen. Findet an einem Tag bei vorgabenwirksamen Bedingungen ein Wettspiel statt, so sollte dies immer für alle Spieler vorgabenwirksam sein.

Bei Spiel von Abschlägen mit unterschiedlichem CR innerhalb eines Wettbewerbs (also beim Spiel um denselben Preis) erfolgt im Brutto ein CR-Ausgleich.

 

Nenngeld:

Das Nenngeld muss vor dem Start entrichtet werden. Spieler, die nicht zum Wettspiel antreten, sind von der Zahlung des Nenngeldes nicht befreit.


Zählkarten:

(Regel 6-6c/1)

Die Zählkarte ist im Sekretariat unterschrieben von Spieler und Zähler zurückzugeben. Erst wenn der Spieler das Sekretariat verlassen hat, gilt die Zählkarte als abgegeben.

 

Entscheidung bei gleichen Ergebnissen:

(Regel33-6 Abschn. 4.1.11 desSpiel- und Wettspielhandbuchs 2007-2010)

Stechen im Zählwettspiel ohne Vorgabe (Clubmeisterschaft):
Die Spieler gehen solange Loch 1 und 18, bis eine Entscheidung fällt.

Stechen im Zählspiel und im Zählspiel nach Stableford:
Wenn der Start von unterschiedlichen Abschlägen erfolgte, dann geschieht das Stechen unter Zugrundelegung von neun der gespielten Löcher nach deren Schwierigkeitsgrad und Vorgabenverteilung: 1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9.  Bei weiterer Gleichheit zählen die sechs Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, danach 1, 18, 3 und schließlich das schwerste Loch.

 

Lochspiel:

Ein nach 18-Löchern 'All Square' stehendes Lochwettspiel ist lochweise fortzusetzen, bis eine Partei ein Loch gewinnt. Gemäß Regel 2-3 legt die Spielleitung fest, dass die Spieler unmittelbar vom letzten Loch des Wettspiels zum nächsten Loch zu gehen haben und dass die Spielfortsetzung eine Verlängerung der festgesetzten Runde ist, die nur aus soviel Löchern besteht, wie zur Entscheidung des Lochspiels notwendig sind.

 

Klasseneinteilung:

Die Einteilung der Klassen erfolgt in möglichst gleich großen Gruppen nach Meldeschluss, soweit in der Einzelausschreibung nichts anderes bestimmt ist.

 

Preise:

(Regel 3-1)

Preise werden nicht weitergegeben, d.h. die Preise werden nicht an den nächstplatzierten anwesenden Mitbewerber weitergegeben. Ausnahme: siehe Einzelausschreibung. Bei Preisvergaben müssen die Regelungen des Amateurstatus eingehalten werden.

 

Herausforderungspreise:

Nearest to the Pin:

Es zählt hier der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss auf dem Grün liegen. Die Entfernung zum Lochrand darf gemessen werden, wenn alle Spieler der Gruppe das Loch beendet haben.

 

Longest Drive/ Straightest Drive

Es zählt hier der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss auf der kurz gemähten Rasenfläche (Fairway-Höhe oder kürzer) liegen.

 

Datenschutz:

Wir weisen darauf hin, dass die Vornamen, Nachnamen der Turnierteilnehmer sowie die Startzeiten im Clubhaus ausgehängt und zeitgleich per Faxpolling abgerufen werden können. Die Startliste wird passwortgeschützt im Internet veröffentlicht. Mit der Meldung willigt der Teilnehmer auch in die Veröffentlichung seines Namens, seiner Stammvorgabe und des Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im Internet ein.

 

Änderungsvorbehalt:

(Regel 33-1)

Bis zum 1. Start hat die Spielleitung in begründeten Fällen das Recht, die Ausschreibung zu ändern (Ausnahme Vorgabenwirksamkeit). Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände zulässig.

 

Anmeldung und  Meldeschluss:

Die Anmeldung erfolgt durch Eintrag in die aushängende Meldeliste oder beim Clubsekretariat des Golfclubs München-Riedhof e.V.. Meldeschluss ist 2 Tage vor dem Turnier um 12.00 Uhr, sofern in der Einzelausschreibung nichts anderes bestimmt ist. Später eingehende Meldungen können nicht berücksichtigt werden.

 

Startzeiten:

Die Startzeit kann am Vortag vor dem Turnier ab 16.00 Uhr im Sekretariat des GC München-Riedhof e.V. telefonisch erfragt werden, sofern in der Einzelausschreibung nichts anders bestimmt ist. Sollte dem Sekretariat die Handynummer des Teilnehmers vorliegen, erhält er automatisch eine SMS. Aus dieser SMS geht folgendes hervor: Startzeit, ggf. an welchem Loch, Namen seiner Mitspieler. Die Startliste wird ebenfalls passwortgeschützt im Internet veröffentlicht.